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Feuerwehrhaus

Feuerwehrhaus


Das erste Feuerwehrhaus in Schledehausen befand sich in der Großen Straße gegenüber der evangelischen Kirche neben Marting. Es wurde bis zum Jahre 1932 genutzt. Das Gebäude existiert heute noch.

Haus 1

Mit der neuen Spritze im Jahre 1932 (Opel) traten neue Schwierigkeiten an die Wehr heran. Durch den Umzug in ein Gebäude der Kirchengemeinde (zwischen Maschmeyer und der evangelischen Kirche; heute Parkplatz) wurden diese Probleme dann aber bald beseitigt. Das alte Gerätehaus, zunächst noch als Abstellraum genutzt, ging 1947 in den Besitz des Schuhmachermeisters Marting über.

Mit dem Erwerb des LF 15 rückte der Bau eines Gerätehauses auf dem 1938 erworbenen Grundstück immer mehr in den Vordergrund. Der schon 1937 aufgestellte Bauplan wurde wegen der zwischenzeitlich fortgeschrittenen Technisierung in der Wehr fallen gelassen. Ein neuer Bauplan wurde erstellt, und der Samtgemeinderat beauftragte den Bauunternehmer und Feuerwehrkameraden Hermann Veregge mit der Ausführung. Ein gewählter baubegleitender Ausschuss konnte unter den seinerzeit bestehenden Umständen für Geld keine Baumaterialien beschaffen. Hier erwies sich die stets erfreuliche Zusammenarbeit zwischen den Bürgermeistern der Samtgemeinde und der Freiwilligen Feuerwehr als beste Grundlage für die Durchführung des Bauvorhabens. Die Gemeindeväter gaben den, dem Bauausschuss zur Seite stehenden Mitgliedern der Wehr, Giesker, Schäfer und Stock sämtliche Vollmachten zur Beschaffung von Baumaterialien. Diese konnten seinerzeit nur im Tausch mit lebenswichtigen Gütern herbeigeschafft werden. Die Herren erwiesen sich dieses Vertrauens würdig und besorgten auf diesem Weg und durch verschiedene Sammlungen die erforderlichen Baumaterialien, damit das dem Wohl der Allgemeinheit dienende Gebäude errichtet werden konnte. Die Feuerwehrkameraden leisteten freiwillig über 3.000 Stunden Helferdienste. Nach der Währungsreform 1948 wurde auf der Schelenburg eine Schauübung durchgeführt. Der Erlös floss der Samtgemeinde für den Weiterbau des Gerätehauses zu.

Im Frühjahr 1949 konnte sich die Feuerwehr über die Fertigstellung des schmucken Hauses freuen und Einzug halten. Doch durfte man auch jetzt noch nicht die Hände in den Schoß legen. Auch die letzten Kleinigkeiten im Innern des Hauses wurden von den Kameraden in den Abendstunden verrichtet. In Verbindung mit dem Ausbau der Dienstwohnung wurde eine neue Alarmvorrichtung geschaffen, mit der es möglich war, von der Feuermeldestelle im Hause Stock aus sofort zwei Sirenen auszulösen. Im März 1950 fand die feierliche Einweihung des neuen Gerätehauses statt.

Haus 2

 Dieses Feuerwehrhaus war über Jahrzehnte die Heimat der Freiwilligen Feuerwehr Schledehausen. Am 8. August 1977 stellte das Kommando der Wehr Schledehausen bei der Gemeinde Bissendorf den Antrag auf Erweiterung des Feuerwehrhauses. Nach jahrelangem Bemühen der Verantwortlichen für den Brandschutz in der Gemeinde Bissendorf konnte nun endlich  im März 1982 mit dem Erweiterungsbau  begonnen werden. Die Kosten für diese Baumaßnahme beliefen sich auf 1,2 Mill. DM. Wegen der schwachen Finanzdecke unserer Gemeinde hatten die Feuerwehrkameraden Eigenleistungen im Wert von über 300.000 DM zu erbringen. Am Jahresende 1982 konnten  die Mitglieder der Wehr eine Eigenleistung von 3.915 Stunden nachweisen. Zusätzlich wurden etwa 180 Maschinenstunden von befreundeten Firmen unentgeltlich erbracht. Ellerbecker Kameraden haben in 51 Stunden mit ihren Ackerschleppern Erde abgefahren. Wir hofften auf Fertigstellung des Bauvorhabens im Herbst 1983. Am 9. September 1983 wurde das Feuerwehrhaus nach  18-monatiger Bauzeit der gesamten Wehr übergeben. Das Bauvolumen betrug 3.611 Kubikmeter. Die Baukosten betrugen 1,2 Millionen DM. Die von der Wehr zugesagte Eigenleistung in Höhe von 300.000 DM wurde um etwa 100.000 DM überschritten. Im Jahre 1983 wurden von der hiesigen Wehr etwa 8500 Std. für den Neubau geleistet, so dass in den Jahren 1982/83 eine Eigenleistung von ca. 12.500 Stunden zu verzeichnen war. Als eine Feuerwehr mit Musikzug leisteten wir allesamt in den Jahren 1982/83  insgesamt etwa 20.000 Dienststunden ab. Diese Leistung wird wohl für viele Jahre einmalig bleiben.


Haus aktuell

Das 1983 fertiggestellte Feuerwehrhaus ist bis heute und wird auch in der näheren Zukunft die Anlaufstelle für die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Schledehausen sein.

Text: Günter von See und Ulrich Brockmann